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Bachelorarbeit Verteidigung: So funktioniert’s

Veröffentlicht am 07.01.2016 von Marcel Hirsch

Was monatelang undenkbar schien, wird irgendwann doch wahr: deine Bachelorarbeit ist fertig geschrieben, optimalerweise bei Druck deine Diplomarbeit gedruckt ūüėČ und abgegeben. Nun gilt es nur noch, die Verteidigung hinter dich zu bringen und du darfst dich mit einem Bachelor-Titel schm√ľcken. Hier erf√§hrst du, wie du den letzten gro√üen Schritt deiner Bachelorarbeit meisterst und wie du dich optimal vorbereitest.

Kl√§re die Rahmenbedingungen f√ľr die Verteidigung deiner Bachelorarbeit

Am besten kannst du dich nat√ľrlich auf die Verteidigung deiner Bachelorarbeit vorbereiten, wenn du wei√üt, was auf dich zukommt. Deswegen solltest du vorher auf jeden Fall mit deinem Betreuer die Rahmenbedingungen der Verteidigung absprechen. Auf diese Weise erf√§hrst du zum einen wichtige Eckdaten, z.B. wie lange dein Vortrag dauern sollte und welche Vorgaben es an deiner Hochschule f√ľr die Verteidigung von Bachelorarbeiten gibt. Damit kannst du grobe Fehler bei deiner Abschlusspr√§sentation ausschlie√üen. Au√üerdem hast du bei einem pers√∂nlichen Gespr√§ch die M√∂glichkeit herauszufinden, worauf deine Pr√ľfer Wert legen und auf welche Fragen du dich vorbereiten solltest.

Achte auf dein Erscheinungsbild

Machen wir uns nichts vor, man wirkt einfach seriöser und kompetenter, wenn man entsprechend auftritt. Und da Dozenten und Professoren irgendwie auch nur Menschen sind, kann sich das durchaus auf die Bewertung auswirken. Deswegen solltest du zur Verteidigung deiner Bachelorarbeit vielleicht nicht in Jeans und T-Shirt erscheinen, sondern dich ein bisschen herausputzen.

√úbertreib es aber nicht gleich. Wenn Anzug und Krawatte absolut nicht dein Ding sind, dann lass es lieber sein und kleide dich so, dass du dich dabei wohl f√ľhlst. Zu einer guten Ausstrahlung geh√∂rt schlie√ülich noch mehr als ein High Class Business-Outfit. Es hilft viel, wenn man mit einem gesunden Selbstbewusstsein auftritt und es schafft, die Zuh√∂rer f√ľr sich einzunehmen und von der eigenen Arbeit zu √ľberzeugen.

√úben! √úben! √úben!

Bevor du deine Bachelorarbeit vor Professoren und Dozenten pr√§sentierst, solltest du √ľben. Es ist einfach √§rgerlich, einen so wichtigen Auftritt zu vermasseln. Wenn du deinen Vortrag vorher schon ein paarmal durchgesprochen hast, trittst du viel sicherer auf. Nichts ist schlimmer als w√§hrend des Vortrages festzustellen, dass die vorgegebene Zeit nicht ausreicht oder du schneller fertig bist, als du dachtest. Au√üerdem kannst du so auch am ehesten feststellen, ob dein Vortrag verst√§ndlich ist oder wo es noch Unklarheiten gibt.

Bereite dich auf die Fragen vor

Nachdem du deine Bachelorarbeit pr√§sentiert hast, werden dir Fragen gestellt. Meistens handelt es sich um fachliche Fragen, die du wahrscheinlich recht einfach beantworten kannst, da du dich in den letzten Monaten mit nichts anderem als diesem Thema besch√§ftigt hast. Bereite dich trotzdem darauf vor. √úberlege dir, welche Fragen du stellen w√ľrdest, wenn du nicht Vortragender sondern Pr√ľfer w√§rst, oder spiele die Pr√ľfungssituation mit Kommilitonen durch. So hast du die M√∂glichkeit, dich optimal auf Fragen vorzubereiten und z.B. f√ľr komplexere Sachverhalte √úbersichten, Tabellen oder Grafiken als Pr√§sentationsfolie in petto haben.

Keiner kennt dein Thema so gut wie du selbst

Zum Schluss noch ein kleiner Motivationsschub. Du hast dich mehrere Monate wissenschaftlich mit einem Themengebiet auseinandergesetzt und kannst dich durchaus als Experte auf diesem Gebiet bezeichnen. Kaum einer deiner Pr√ľfer wird sich in diesem Ma√üe in die Thematik eingearbeitet haben. Sie haben vielleicht deine Bachelorarbeit gelesen. Die Zeit, sich nebenbei noch mit der Fachliteratur auseinanderzusetzen, hat jedoch kaum jemand. Vertraue also darauf, dass keiner dein Thema so gut kennt, wie du selbst. Es gilt im Grunde nur noch, das unter Beweis zu stellen.

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